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>> Flugunfall am Zar <<

Spendenaktion erfolgreich beendet !!!

Anfang Oktober erreichte unseren Verein die schreckliche Nachricht vom Absturz unseres Freundes Leszek und seinem Flugschüler David. Der Flugschüler war zum Glück nicht so schwer verletzt und ist inzwischen wieder genesen. Viele unserer Vereinskollegen, aber auch unsere Frauen und Kinder, kennen Leszek von unseren Modellflugtreffen auf dem in Polen gelegenen Segelflugplatz Miedzybrodzie Zywieckie am Berg Zar. Dort hat er mit uns und unseren Familien in den letzten Jahren viele Rundflüge durch die Berge der Beskiden durchgeführt. Nun brauchte Leszek Hilfe.

Einem Aufruf polnischer Piloten im Internet nahmen wir zum Anlass um auf unserer Homepage ebenfalls einen Aufruf für finanzielle Unterstützung von Leszek zu veröffentlichen. Nicht ohne Stolz können wir verkünden, dass die Besucher unserer Homepage

1000 EURO

an Spenden zusammengetragen haben. Deshalb ein großes, großes Dankeschön an alle Spender. In Zeiten knapper Kassen ist diese Summe keine Selbstverständlichkeit. Umso glücklicher sind wir über dieses Ergebnis.

Ende November erreichte uns aus Polen eine weitere Nachricht. Leszek benötige einen Rollstuhl. Seine Beine konnten vor einer Amputation gerettet werden. Nun, nach dem die Durchblutung wieder gut funktioniert, sind noch viele Operationen nötig, um den Knochenbau und die Gelenke wieder funktionsfähig herzustellen. Nach diesen Operationen wird Leszek auf einen Rolluhl für einige Wochen angewiesen sein. Dies scheint aber in Polen noch immer ein Problem zu sein, welches nur mit sehr großem finanziellem Aufwand gelöst werden kann. Wir haben uns nach einem Rollstuhl umgeschaut und ein sehr schönes Modell ausfindig machen können. Da wir diesen aber nicht aus den eingegangenen Spendengeldern bezahlen wollten, waren wir auf der Suche nach einem Sponsor. Und wir haben ihn gefunden.

hat die kompletten Kosten für den Rollstuhl übernommen. Ein herzliches Dankeschön dafür gilt Lufthansa Flight Training Berlin, vor allem dem Geschäftsführer Herrn Wechsel, der den Ernst der Situation erkannte und ohne zu zögern die Zustimmung für die Kostenübernahme erteilte. Der Rollstuhl wurde von uns noch entsprechend präpariert. Mit polnischen Schriftzügen soll dafür gesorgt werden, dass Leszek die Fliegerei nicht vergisst. Wo Vollgas, Leerlauf, die Parkbremse ist, wo er den Rollstuhl aufbocken und abschmieren kann und wer die Sponsoren sind, all das haben wir mit geplotteten Buchstaben markiert. Und auch diese wurden uns gesponsort.

Rolf Hinz, Inhaber der Firma H1DESIGN und ehemaliger Interflug-Mitarbeiter, investierte Zeit und Material. Auch ihm ein ganz herzliches Dankeschön. Leszek hat sich über die Beschriftung gefreut und herzlich mit seinen polnischen Kollegen darüber gelacht.

Am Samstag den 4. November haben Ralf Gaida, Frank Zimmermann und Knut Hentzschel den Weg nach Polen angetreten um die Spenden an Leszek zu übergeben. Wir trafen uns vor Katowice mit Leszeks Frau, seiner Tochter, Antek Nowak, unserem Vereinsmitglied Carol Dominas und dessen Frau Monika. Und das war gut so. Ohne ortskundige Führung hätten wir bestimmt die ganze Stadt kennen gelernt aber nie das Krankenhaus gefunden.

Als wir das Krankenzimmer betraten war Leszek erstaunt, wie viele Leute sich an seinem Bett drängeln wollten. Freudig wurden wir von ihm begrüßt. Ralf Gaida hatte einen Bilderrahmen mit Fotos vom Zar der vergangenen Jahre gefüllt. Ebenfalls wurden die Namen aller Spender und die Spendensumme in diesem Rahmen verewigt. Nach einer kurzen Ansprache, die Carol Dominas übersetzte, überreichten wir Leszek das Bild mit der Geldspende und seinen Rollstuhl. Er und seine Familie waren sichtlich überrascht und gerührt. Es viel Leszek schwer die Dankesworte ohne Tränen an uns zu richten.

Er bat uns folgendes weiter zu vermitteln:
„Leszek bedankt sich recht herzlich bei all denjenigen, die sich an dieser Aktion beteiligten, bei jenen welche gespendet haben, die als Sponsor ihn unterstützen und die an der Organisation beteiligt waren. Er ist sehr glücklich, dass so viele Menschen an ihn denken und seine Genesung unterstützen. Leszek ist frohen Mutes und lebenswillig. Seit dem er weiß, dass seine Beine ihn wieder tragen werden, er wieder laufen wird und vielleicht er auch eines Tages wieder in einem Cockpit Platz nehmen kann, geht es ihm von Tag zu Tag besser. Gern wird er die Strapazen der vielen noch kommenden Operationen auf sich nehmen, um bald wieder bei seiner Familie und seinen Kollegen zu sein. Er kann es kaum erwarten, es wird allerdings noch einige Zeit dauern. Wir haben ihm und seiner Familie wirklich sehr geholfen und sie alle sind uns sehr dankbar.“ Leszeks Frau sagte uns noch einen rührenden Satz: „Sie sei sehr froh, dass Leszek so viele Freunde hat!“

Wir fanden einen Leszek vor, der wirklich den Eindruck erweckte, auf dem Weg der Genesung zu sein und den Willen besitzt, wieder gesund zu werden. Ihm dauert allerdings die Heilung zu lange und er muss sich sehr in Geduld üben. Gerade beginnt er mit der Krankengymnastik für seine Beine und führt erste Übungen mit dem Rollstuhl durch. Überhaupt hatten wir den Eindruck, dass Leszek medizinisch gut versorgt und behandelt wird. Er befindet sich in dieser Spezialklinik zur Behandlung von Knochenerkrankungen und Knochenbrüchen in guten Händen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhren wir zum Segelflugplatz am Zar. Dort verbrachten wir den Abend mit Mitgliedern des ansässigen Segelflugvereins und dem Direktor der Flugschule Bogdan Drenda. Dieser bedankte sich auch ganz herzlich im Namen der Flugschule und seine Kollegen für unser Arrangement um Leszeks Gesundheit. Er beauftragte uns diesen Dank nach Deutschland an alle Beteiligten weiterzuleiten. Gleichzeitig bestätigte er den Termin für das 5. Piknik Modelarski vom 01.-03. Juli 2005 und ließ mitteilen, dass er und die Flieger vom Zar sich darauf freuen, uns im Juli 2005 wieder in den Beskiden begrüßen zu dürfen.
Nach einem langen Abend haben wir am Sonntag gegen 11 Uhr den Segelflugplatz am Zar wieder verlassen und mit einem guten Gefühl im Bauch die Heimreise nach Deutschland angetreten.

Der Vorstand des Fördervereins Bücker-Museum Rangsdorf e.V. möchte die Gelegenheit wahrnehmen allen Spendern und Sponsoren recht herzlich zu danken. Wir haben erlebt, was die Gemeinschaft zu leisten in der Lage ist und wir sind sehr stolz auf unsere Spender und Sponsoren welche wir hier gern noch einmal namentlich erwähnen möchten.

Vielen, vielen Dank den Spendern

Axel Finke Peter Gaida

Karol Dominas

Horst Betzhold Jens Hafemann Stefan Friedrichs
Knut Hentzschel Jörg Masche Michael Künzl
Ralf Gaida Renate Benitz Arthur Benitz
Uwe Elschner Bernd Dichter Mike Fabritius
M. Kasimir Kletschek Mathias Schade Roman Glöckner
Cay-Uwe Beer Frank Krüger Jürgen Paschke
Gerald Kutzner Cornelius Baudisch Rene Stöhr
Marcus Wietholz Eddi Dominas Frank Zimmermann
  Andreas Paul  

 

 

 

 

 

 

 

 

und den Sponsoren ! !

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