Rangsdorf als Sportflughafen vor den Toren der Hauptstadt Berlin zog nicht nur viele Besucher zu Flugsportveranstaltungen der Vorkriegsjahre an, sondern auch dem Fliegen verbundene Prominente. Hier stellte Elli Beinhorn, die durch ihre Fernflüge berühmt gewordene Fliegerin, ihre Messerschmitt Me 108 "Taifun" unter. Ihr Mann, der bekannte Rennfahrer Bernd Rosemeyer, lernte hier ebenso das Fliegen wie auch die junge Beate Köstlin, die allerdings erst in der Nachkriegszeit als Beate Uhse bekannter wurde.
Ständiger Gast in Rangsdorf wurde der Schauspieler Heinz Rühmann, dessen Flugzeug in einem Hangar stand. Ernst Udet, bekannter Jagdflieger des Ersten Weltkrieges und ebenso berühmter Kunstflieger in der Folgezeit, hatte ebenfalls sein Flugzeug hier stationiert wie beispielsweise auch der Kunstflieger Gerd Achgelis.
Mit der Bü 133 erflogen zahlreiche Kunstfliegerinnen und -flieger Siege und Titel, so auch die Deutschland- und Europameisterin im Kunstflug Liesel Bach.