Im Herbst 1935 hatte die Bücker-Flugzeugbau GmbH die Produktion ihrer Schul- und Sport- flugzeuge Bü 131 "Jungmann" und der Bü 133 "Jungmeister" in Rangsdorf aufgenommen. Für die Nachfrage sprach, daß die Bü 131 allein in 23 Länder exportiert und in großer Stückzahl als Schulflugzeug in der deutschen Luftwaffe eingesetzt wurde. Mit den Lizenzbauten in der Schweiz, Tschechoslowakei, Spanien und Japan entstanden über 5000 Flugzeuge dieses Typs. Auch die Bü 133, lange Zeit bestes Kunstflugzeug der Welt, wurde in Lizenz in der Schweiz und in Spanien gebaut.  
 
1936 entstand in Rangsdorf ein Kabinen-Hochdecker Bü 134, allerdings nur in einem Exemplar. Dann erfolgte der Übergang zu Tiefdeckern, 1937 beginnend mit der zweisitzigen Bü 180 "Student", mit der sogar ein Geschwindigkeitsrekord in dieser Klasse aufgestellt wurde. 1938 startete erstmalig ein einsitziges Übungsflugzeug Bü 182 "Kornet", von dem aber nur wenige Exemplare hergestellt wurden. Dagegen erlebte die Bü 181 "Bestmann" mit den zwei nebeneinander liegenden Sitzen als neues Schulflugzeug der Luftwaffe eine Großserie. Dieses letzte Bücker-Flugzeug mit Erststart 1939 wurde bis 1945 in Rangsdorf und außerdem in Lizenz in Schweden, der Tschechoslowakei und dann in Ägypten mit einer Gesamtzahl von 4500 bis 5000 hergestellt.