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Märkische Allgemeine Zeitung vom 05. April 2001

Zur geplatzten Bücker-Ansiedlung in Rangsdorf
Sanatorium mit Schlaflabor

RANGSDORF . Man kann sich nur noch schämen, wie sich die Verantwortlichen benehmen. Investoren vergraulen, Steuereinnamen und Arbeitsplätze verspielen und nicht an die Zukunft der nächsten Rangsdorfer Generation denken. Bravo - es wird die Suppe also immer noch und immer wieder im uralten Topf gekocht!
Gleichzeitig ziehen wir den Hut vor so viel Engagement des Bücker-Vereins, der in aufopferungsvoller Arbeit etwas Außerordentliches auf historischem Gelände bewirken wollte. Wissen die Verantwortlichen der Kommune eigentlich, wie viel Arbeit, Freizeit, unentgeltliche Investitionen und Liebe in die Jugendarbeit gesteckt wurde? Warum lassen wir es zu, dass so etwas einfach kaputt gemacht wird? Oder sollten wir einfach nur verzeihen, weil sie nicht wissen, was sie tun? Aber Heinrich Heine - der hätte sicher seine helle Freude gehabt. Er hätte "Rangsdorf - ein Wintermärchen" hier schreiben können. Denk ich an "Rangsdorfs Zukunft in der Nacht - dann bin ich um den Schlaf gebracht", hätte die Verantwortlichen aus dem Schlaf reißen müssen. Ja, warum rege ich mich eigentlich auf?
Da hätte ich doch noch eine letzte Idee für Rangsdorf. Statt einer teuren Schule am See, gibt es ein großes Sanatorium mit Schlaflabor für alle, die auch weiterhin ihren Winterschlaf nicht beenden wollen. Vorausgesetzt, aus der Wasserbrühe wird durch eine Sanierung wieder ein toller See. Aber ohne Investoren wird auch das sicher nicht gehen und darauf braucht man nicht mehr zu hoffen, denn die hat man ja schon kontinuierlich vergrault. Also schlafen Sie ruhig weiter, die größte Chance ist eh' vorbei. Wer aber hellwach bleibt, sollte sich im Internet informieren unter www.buecker-museum.de. Sie werden staunen, weltweit gibt es enormes Interesse, da weiß man nämlich, was Rangsdorf für ein Juwel ist.
Familie Gohl/Ehrlich, Rangsdorf zurück

 
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