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Märkische Allgemeine Zeitung vom 07. Juni 2001

1111. Gast im Bücker- und Eissegelmuseum
Der Rangsdorfer Erwin Hoder wurde mit einem Gutschein und einem Buch begrüßt

RANGSDORF • Gestern Nachmittag begrüßte das Bücker-Luftfahrt- und Europäische Eissegelmuseum Rangsdorf seinen 1111. Besucher. Erwin Hoder wohnt in Rangsdorf und singt im Gemischten Chor mit. Als Überraschung für den "Schnapszahl"-Gast gab es einen Gutschein für ein Essen im "Seebad-Casino" Rangsdorf und ein Buch über die Historie des Bücker-Flugzeugwerkes.
Erst im April wurde das Museum am Rangsdorfer See eröffnet. Im Erdgeschoss der für Europa einzigartigen Ausstellung präsentiert der Förderverein Europäisches Eissegelmuseum Segelschlitten und Eissurfer. In den 30er Jahren gab es auf dem Rangsdorfer See internationale Eissegelwettbewerbe. Viele Exponate schlummern noch im Archiv. Stefan Rothen vom Verein Europäisches Eissegelmuseum möchte ein "lebendiges Museum zum Anfassen, das gleichzeitig Konsultationszentrum für Eissportler sein soll".
Der Flugzeugbau der Firma Carl Clemens Bücker ist Thema der vom Bücker-Förderverein gestalteten Ausstellung im Obergeschoss. Seit 1935 waren die Bücker-Werke in Rangsdorf ansässig und produzierten auf dem mit Hangars, Einfliegerhalle und Werkstätten ausgerüsteten Gelände nahe des Rangsdorfer Sees Sport- und Schulflugzeuge in Serie, zu Kriegszeiten für die NS- Luftwaffe. Auch der 1936 eröffnete Flugplatz mit Fliegerschule und Aeroclub Deutschland zog Prominenz aus aller Welt an. Schautafeln, Modelle und Flugzeugteile illustrieren die Geschichte des Geländes, das ab April 1945 von der Roten Armee übernommen wurde. Beim Abzug 1994 hinterließ die hier stationierte Instandsetzungseinheit interessante und kuriose Ausrüstungsgegenstände, die nun ebenfalls zu besichtigen sind. Foto / zurück

 
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