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Märkische Allgemeine Zeitung vom 15. Januar 2005


Soll die Rangsdorfer Realschule „Bücker“ heißen? Geteilte Meinungen von Einwohnern zur möglichen Umbenennung/ Flugzeugbauer und Firmenchef umstritten UMFRAGE DER WOCHE


Heino Fleischer: „Warum nicht, ich hab’ nichts dagegen, dass die Realschule Bücker-Schule heißt. Großartig beschäftigt habe ich mich mit der Biografie dieses Mannes zwar noch nicht. Aber so viel ich weiß, ist dieser Name doch mit Graf von Stauffenberg und seinem Attentat erst bekannt geworden.“

Michel Ludwig: „Von der Diskussion habe ich noch nichts gehört. Die Frage ist: Aus welchem Grund will man die Schule so nennen? Welchen Bezug hat sie zu den Bücker-Werken? Käme da nicht eher das Privatgymnasium in Frage? Warum hat man unser Fontanegymnasium so genannt? Ich kann das mit dem Namen Bücker nicht nachvollziehen.“ Ruth Potzel: „Man sollte hinschauen, was der Herr getan hat. Bemühte er sich tatsächlich 1933 schon um Rüstungsaufträge für seine Firma, kann man nicht vom Zwang der Nazis reden. Seine fachliche Kompetenz steht außer Frage, aber es gibt bestimmt eindeutig positivere Personen. Für seine Würdigung haben wir ja das Bücker-Museum.“ Elke Dusin: „Für mich würde es keine Rolle spielen, welchen Namen eine Schule im Ort hat. Es ist für mich nicht so wichtig, dass man nun gerade darum streiten muss. Da gibt es Wesentlicheres in Rangsdorf – zum Beispiel, ob und welcher Bahnübergang gebaut wird. Oder ob es ausreichend Kinderbetreuung für die ganz Kleinen gibt.“ Nicole Krüger: „Ich hab von diesem Streit um den Namen für die Rangsdorfer Schule noch gar nichts gehört. Ich muss ehrlich sagen: Ich weiß nicht mal, wer Bücker ist. Vielleicht hätte ich eine Meinung dazu, wenn ich selbst Kinder hätte, die in die betroffene Schule gehen. Mit solchen Fragen beschäftige ich mich dann, wenn es so weit ist.“ Michael Wolf: „Ich hätte nichts dagegen, dass eine Schule nach einer Person aus dem Ort hier benannt wird. Ist doch ein geschichtsträchtiger Mann. Wo schon hier keine Flugzeuge wieder gebaut werden... Dann kann wenigstens eine Schule nach solch einem Menschen genannt werden. Dann beschäftigen sich die Schüler mit Geschichte.“

Text: MAZ/Abromeit


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