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Märkische Allgemeine Zeitung vom 16. Januar 2004

Aeroclub Rangsdorf wird bis August denkmalsgerecht rekonstruiert
Einst Olympiastätte, bald Schule

RANGSDORF • Der Aeroclub Rangsdorf soll bis zum August dieses Jahres denkmalsgerecht rekonstruiert werden. Gestern war die Bauanlaufberatung mit dem Architekten. Nach dem Ausbau wird das seit vielen Jahrzehnten ungenutzte und inzwischen entkernte Gebäude als Schulhaus für das Privatgymnasium Rangsdorf dienen.

Der fast 100 Meter lange Bau war eigens für die Olympischen Spiele 1936 errichtet worden und beherbergte damals Hotelzimmer und Restaurants. Von der Terrasse konnte man die olympischen Flugwettbewerbe verfolgen, die in Rangsdorf stattfanden. Nun entstehen in dem Objekt fünf Klassenräume, Mensa, Bibliothek und Schulleitungsbüros.

Eigentlich sollte der Aeroclub schon mit Aufnahme des Betriebs der privaten Schule am See vor drei Jahren fertig sein. Erst kam die Baugenehmigung später als erhofft, dann gab die Investitionsbank des Landes Brandenburg den Kredit nicht frei. Der Bauträger "Freies Internat und Gymnasium Rangsdorf & Co KG" mit Sitz in Braunschweig hat die Finanzierung inzwischen über eine andere Bank abgesichert.

Zu dem im März beginnenden Bauabschnitt gehören neben den Arbeiten am Aeroclub auch der Ausbau des ehemaligen Kinos auf dem Gymnasiums-Gelände, wo acht Klassenzimmer geplant sind, sowie der Neubau zweier Internatshäuser und eines Wohnhauses für Erzieher.

Die Investitionssumme für diese Vorhaben beträgt 3,45 Millionen Euro. Vom einstigen Kino wird voraussichtlich außer Bodenplatte und tragenden Wänden nichts übrig bleiben. Das bisher eingeschossige Bauwerk wird aufgestockt.

Als aufwändiger schätzt Architekt Martin Schwake jedoch den Aeroclub-Ausbau ein: "Von den Flügeltüren übers Parkett, die Säulenverkleidung, den Stuck an der Decke bis hin zur Farbe des Außenputzes reichen die Auflagen des Denkmalschutzes. Manchmal mussten wir Kompromisse finden, um die Funktion einer Schule zu gewährleisten."

Schulleiter Frank Hamann freut sich darauf, ab dem neuen Schuljahr die beiden zusätzlichen Gebäude und insgesamt 18 Unterrichtsräume zur Verfügung zu haben. Die Container, die im August 2003 aufgestellt wurden, um die wachsende Schülerzahl aufzunehmen, können dann verschwinden. Derzeit lernen 108 Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse am Privatgymnasium, 26 davon wohnen im Internat. 14 Lehrer und drei Betreuer sowie Honorarkräfte kümmern sich ganztägig um die Mädchen und Jungen.

Am 29. Januar ab 15 Uhr lädt die Schule am See Eltern, Jugendliche und andere Interessierte zum Tag der offenen Tür ein. zurück

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Hinweis: weitere Informationen auf der Homepage der Seeschule >> www.seeschule.de

 
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