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Märkische Allgemeine Zeitung vom 16. Februar 2001

Aktion "Pro Bücker-Gelände"
Interessenten am Bau historischer Flugzeuge in Rangsdorf geben nicht auf

RANGSDORF . Trotz des massiven Protestes von Einwohnern gegen einen künftigen Bücker-Werksflugplatz am Dienstag bei der Rangsdorfer Bauausschuss-Tagung gibt die Interessengemeinschaft "Denkmalgeschützes Bücker-Gelände" nicht auf. Sie will heute eine Unterschriften-Aktion "Pro Bücker-Gelände" starten.
Sprecher Thomas Schüttoff sagte gestern der MAZ: "Nach dem Bauausschuss waren wir ziemlich geknickt, sind aber der Ansicht, dass die Wortführer dort nicht die Mehrheit der Rangsdorfer Bevölkerung repräsentieren. Wir haben hier schon zu viel Herzblut und Mühe investiert, um jetzt einfach alles hinzuwerfen. Wir glauben, dass die meisten Rangsdorfer dafür sind, die Produktion der Bückerflugzeuge wieder hier anzusiedeln. Das ist eine einmalige Chance für den Ort."
Trotzdem wolle man nicht ewig warten auf eine mögliche Aufhebung des Gemeindevertreterbeschlusses aus dem Jahre 1994, der einen Flugplatz in Rangsdorf ablehnte. Laut Schüttoff will die Interessengemeinschaft möglichst bald Klarheit haben und wird den Gemeinderat bitten, das Thema auf die Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung am 22. Februar zu setzen.
Schüttoff ist überzeugt, dass es völlig falsche Vermutungen über den auftretenden Fluglärm gibt. Pro Jahr sind 1500 Starts vom Werksflugplatz Rangsdorf geplant. Das eigentliche Einfliegen der Maschinen soll auf dem Flugplatz in Schönhagen passieren, wo eine Betonpiste ideale Bedingungen böte. In Rangsdorf wird die Startbahn nicht versiegelt, sondern bleibt Rasen. In Schönhagen würde man die Bücker-Interessenten mit offenen Armen empfangen, "aber das Herz ist in Rangsdorf, weil Rangsdorf in der Welt des Fliegens ein Begriff ist und hier die Wurzeln der Bücker-Maschinen sind", so Thomas Schüttoff. zurück

 
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