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Märkische Allgemeine Zeitung vom 16. März 2001

Ein letzter Versuch, "Bücker" zu retten
UWB Rangsdorf plant Bürgerversammlung und will Entscheidung im Gemeinderat

RANGSDORF • Ist die Idee von der Ansiedlung eines Bücker-Flugzeugwerkes in Rangsdorf endgültig gestorben? Der Unabhängige Wählerbund (UWB) Rangsdorf will das nicht akzeptieren und den Gemeinderat drängen, eine Entscheidung zur Entwicklung auf dem Flugplatzgelände zu fällen.
Hans-Heinrich Ranze vom UWB gegenüber der MAZ: "Am 22. März um 19 Uhr laden wir alle Rangsdorfer ins Seebad-Casino ein. Wir haben den Förderverein Bücker-Museum gebeten, das Projekt einmal in aller Ausführlichkeit vorzustellen. Das war ja bisher gar nicht möglich." Man wolle die emotional geführte Diskussion auf eine sachliche Basis stellen. "Es ist ein letzter Versuch, vielleicht doch noch was zu retten. Der UWB Rangsdorf ist von dem Projekt überzeugt", so Ranze.
Die Interessengemeinschaft "Denkmalgeschütztes Bücker-Gelände" hatte am 8. März bekannt gegeben, dass sie wegen fehlender Entscheidungen der Gemeinde alle Aktivitäten am Standort Rangsdorf aufgibt.
MAZ fragte Thomas Schüttoff, den Sprecher der Interessengemeinschaft, ob sich daran etwas geändert hat. Dazu Schüttoff: "Nein. Die Investoren sind unter den jetzigen Umständen nicht mehr gewillt, sich in Rangsdorf zu engagieren. Der Förderverein Bücker- Museum hat sich trotzdem bereiterklärt, das Konzept zu erläutern. Die Rangsdorfer sollen wissen, welche Chance der Ort verpasst."
Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Bücker-Rückzug erklärte UWB- Fraktionsvorsitzender und Stellvertretender Bürgermeister Hans-Joachim Fetzer seinen Austritt aus dem UWB. Er bleibt stellvertretender Bürgermeister. Bürgermeister Peter Gleich denkt über einen Austritt aus der CDU-Fraktion nach. zurück

 
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