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Märkische Allgemeine Zeitung vom 18. März 2004 (Zossener Rundschau)

Rangsdorfer Flugplatzprojekt ist geplatzt

RANGSDORFZum Abriss von Teilen der denkmalgeschützten Bücker-Flugzeugwerke kommt es nicht. Der Aufsichtsrat der Brandenburgischen Bodengesellschaft (BBG) hat sich am Dienstagabend gegen den geplanten Umbau zu einem Gewerbegebiet ausgesprochen. Als Grund nannte BBG-Sprecherin Sonja Piorkowski die hohen Denkmalschutzauflagen: „Die Wirtschaftlichkeit ist nicht gegeben, also hat die BBG das Projekt eingestellt.“ Die untere Denkmalschutzbehörde hatte den Abriss der großen Endmontage abgelehnt. Die BBG wollte damit freie Flächen für Neubauten schaffen.

In Rangsdorf war Bürgermeister Klaus Rocher gestern nicht überrascht über den Werdegang des Projektes: „Ich habe damit gerechnet.“ Er sehe das Land in der Pflicht. Es sei sowohl Eigentümer der Fläche, als auch letzte Instanz beim Denkmalschutz. „Wer das Denkmal haben will, muss auch für den Erhalt sorgen“, so Rocher, der nun mit Landtagsabgeordneten der Region über die Zukunft des Flugplatzes sprechen will. Die Überarbeitung des Flächennutzungsplans will die Gemeinde zunächst ruhen lassen.

Auch Detlef Gärtner, Baudezernent des Landkreises Teltow-Fläming, hatte dieses Ergebnis in der Aufsichtsratsitzung erwartet. Noch vor drei Wochen hatte ein Gespräch zwischen dem Landrat und der BBG ergebnislos geendet. Dennoch soll es ein weiteres Treffen mit der Landesgesellschaft sowie dem Denkmalschutz und dem Bücker-Verein geben, in dem es um eine Aufwertung des Flugplatzes gehen werde, so Gärtner: „Es ist in niemandes Interesse, dass alles so bleibt, wie es ist.“ Er wolle mit der BBG über die Beseitigung von Altlasten im Boden aus der Zeit der Galvanik in der Endmontagehalle verhandeln, um die Kosten für eine spätere Instandsetzung zu verringern. zurück

 
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