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Märkische Allgemeine Zeitung, 27. Dezember 1999

Visite bei Adam und Eva
Der Rangsdorfer Bücker-Verein zieht seine Jahresbilanz

Rangsdorf • Die Bilanz des Fördervereins Bücker-Museum Rangsdorf e.V., kurz Bücker-Verein genannt, umfasst für das Jahr 1999 eine beachtliche Zahl von Aktivitäten. So sei die Beteiligung an der Vorstellung der Rangsdorfer Vereine im Juni im Südring-Center Groß Machnow ebenso erwähnt wie die sechs-wöchige Sonderausstellung zur Rangsdorfer Luftfahrtgeschichte im Juli / August im Stadtmuseum Jüterbog und die Teilnahme am Brandenburg-Tag in dieser Stadt.
Ein Höhepunkt wurden die gemeinsam mit Truck- und Schiffsmodellbauern gestalteten ersten Rangsdorfer Modellbautage am und auf dem Kiessee sowie auf dem Modellflugplatz Rangsdorf, die 2000 eine Neuauflage finden werden. Die Flugmodellbauer des Vereins unterstützten wiederum auch das Dabendorfer Dorffest und waren mit von der Partie, als Rangsdorfer Vereine im September ein Straßenfest gestalteten. Hier bewährte sich auch eine kleine mobile Ausstellung zur Rangsdorfer Luftfahrtgeschichte. Dieser Thematik wurde erneut ein Foto-Monatskalender 2000 gewidmet, der vor allem bei den Vereinsmitgliedern Anklang fand. Mit zwei Veranstaltungen schloss im Dezember die Serie der Aktivitäten: Die Jugendgruppe der Sparte Modellbau unternahm eine Fahrt zum Flugplatz Fürstenwalde an der Spree. Hier konnten sie in einer Werkstatt erleben, wie historische Flugzeuge nachgebaut werden. Da taucht nicht unberechtigt die Frage auf, ob ein derartiger historischer Flugzeugbau nicht auch in den weitaus größeren Hallen der ehemaligen Bücker-Flugzeugbau-GmbH in Rangsdorf einen guten Standort hätte. Natürlich wurden in einem Hangar auch moderne Fluggeräte besichtigt, die auf dem Fürstenwalder Flugplatz zu Rundflügen oder zum Kunstflug starten. Mit Tee und Kuchen endete bei Kerzenlicht diese mal andere Form einer Weihnachtsfeier.
Für die erwachsenen Vereinsmitglieder gab es als Weihnachtsüberraschung erstmalig für viele die Möglichkeit, den Standort von BMW Rolls-Royce zu besichtigen. Nach Informationen zur Geschichte und zur gegenwärtigen Produktion sowie zur Zukunft als Rolls-Royce Deutschland ab 1. Januar 2000 konnten bei einem Gang durch die Endmontage und zu den Prüfständen Adam und Eva interessante Einblicke in diesen Betrieb, der führend bei der Triebwerkherstellung ist, gewonnen werden.
Für das neue Jahr bleibt die Hoffnung, dem Ziel einer Dauerausstellung zur Rangsdorfer Luftfahrtgeschichte näher zu kommen. Foto / zurück

 
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